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Kickboxen mit dem Weltmeister in Hamburg

Das Atrium ist ein Hotspot für Kontaktsport in allen Formen und Facetten. Unter unserem Dach vereinen sich verschiedene Kampfsportarten, welche von erfahrenen und wettkampferprobten Lehrern unterrichtet werden. Doch wenn der 8-fache Weltmeister und Präsident der WKU, Klaus Nonnemacher, Kickboxen in unserem Hamburger Dojo unterrichtet, dann ist das etwas ganz Besonders für unsere Mitglieder. An diesem Wochenende haben alle Teilnehmer hautnah erleben können, was den diplomierten Sportwissenschaftler und erfolgreichsten deutschen Kickboxer so einmalig macht. Angefangen von Kampfdistanzen und Bewegungslehre über Basistechniken, Kampfkombinationen, Taktik und Übungsformen wurde im Rahen des Seminars jedem etwas Spannendes geboten. Auch sporttheoretisch bot Klaus wieder Einblicke in neuste Trainingsmethoden und gab praktische Anleitung für die Wettkampfvorbereitung. Eine solche Berühmtheit ließ auch Interessenten aus Dänemark zum Kickboxen nach Hamburg anreisen und wir waren besonders froh, viele neue Gesichter im Atrium begrüßen zu können. Nicht nur Anfänger und kampfsportbegeisterte Athleten haben viel auf dem Lehrgang mitnehmen können. Besonders unsere Wettkämpfer hörten aufmerksam zu, wenn Klaus von seinen unzähligen Kämpfen, Erfahrungen mit schwierigen Opponenten oder Legenden des Kickboxens berichtete. Für Dennis und Markus war es ein gelungenes Wochenende, welches allen Kickboxern der Hamburger Szene lange in Erinnerung bleiben wird.

Gespannt fieberten wir dem Wochenende mit Klaus entgegen, nun geht es los.

Es ging sofort los, Kombinationen und Distanzarbeit.

Auch unser Nachwuchs kam nicht zu kurz.

Selbst den alten Hasen konnte der Weltmeister noch einige Tricks beibringen.

Gewürzt mit Spaß gehen auch 6 Stunden Training schnell vorüber.

Bei Klaus ist ein Training immer ein geschlossener Kreis, Abwärmung und Dehnung dürfen nicht fehlen.

Wenn man Kickboxen betreibt, so kann dies mit unterschiedlicher Motivation geschehen. Der eine sucht einen Ausgleich zum Alltag, versucht Stress abzubauen und für sich ein persönliches Ventil zu generieren. Im Kickboxen kann man Energie loswerden und sich richtig auspowern. Andere Sportler suchen die Herausforderung des Wettkampfes und der individuellen Weiterentwicklung. Die zielgerichtete Vorbereitung auf einen Wettkampf, den Wechsel zwischen Konditionstraining und Techniktraining, die Nervosität vor dem finalen Tag, das alles gehört zu einem Wettkampfleben dazu und macht den besonderen Reiz dieser Turniersportart aus. Doch dieser Lebensstil ist nicht jedermanns Sache, weswegen viele Kickboxer in Hamburg als Ergänzung zu anderem Kampfsport praktizieren. Kontaktsport stärkt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Selbstvertrauen und das Gefühl den eigenen Körper zu beherrschen, sind Anreiz für viele, sich diesem Sport hinzugeben. Durch seine Vielseitigkeit und unterschiedliche Bewegungsmuster eigenet sich Kickboxen auch hervorragend als Ganzkörpertraining für alle Fitnessfreunde. Muskeln werden auf Schnelligkeit und Kraft trainiert, der Körper gestählt und in Übungsphasen mit Schlagpolstern kann man zeigen, was in einem steckt. Kickboxen ist für jeden eine hervorragende Methode, sich zu fordern und Energie loszuwerden. Da wir als Kampfsport-Schule in Hamburg nicht nur Kickboxen, sondern auch verschiedene andere Kontaktsportarten anbieten, verfügen wir ebenfalls über unseren eigenen Onlineshop (www.Stronggear.de). Hier kann man Ausrüstung und Bekleidung rund um den Sport erwerben, wobei wir im Kickboxen immer auf spezifische Eigenschaften wert legen. So sollen Boxhandschuhe im Training bei Herren mindestens 14 Oz schwer sein und bei Frauen mindestens 12 Oz. Auf diese Weise werden Trainingspartner geschont und unnötige Verletzungsrisiken minimiert. Mundschutz ist in unserem Training immer Pflicht, gleichfalls der Unterleibsschutz. Bei Schienbeinschonern ist die Bandbreite mindestens genauso umfangreich wie bei Boxhandschuhen, wobei auch hier gilt, lieber dicker als dünner. Verletzungen am Schienbein können lange Trainingspausen nach sich ziehen, was es stets zur vermeiden gilt. Spezielle Abhärtung kann man mit schweren Thai Pads trainieren, oder durch intensives Sandsacktraining durchführen. Bei Partnerübungen ist immer darauf zu achten, so viel Schutz wie möglich zu verwenden, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Bewegungsfreiheit.

Seinen Ursprung hat Kickboxen im Sport Karate, und wurde 1974 in Deutschland vereinheitlicht. Seit dieser Zeit haben sich verschiedene Verbände heuausentwickelt, welche jedes Jahr Turniere und Meisterschaften abhalten. In Hamburg wird Kickboxen durch mehrere Verbände vertreten, wobei jeder seinen eigenen Schwerpunkt hat. Im Atrium sind wir der IBK angehörig, einem in Holland beheimateten internationalen Verband, welcher sich auf Vollkontakt-Sportarten wie Karate, Kickboxen und MMA fokussiert hat. Aus diesem Grund ist unser Training bei aller Technik auch immer auf den Kampf ausgerichtet. Das heißt im Schluss nicht, dass jeder Teilnehmer kämpfen muss, oder das Training nur aus Kämpfen besteht. Doch ist es wichtig, Technik so zu vermitteln, dass sie im Wettkampf anwendbar bleibt und nicht alleine eine schöne Technik ist, welcher die Funktionalität abgeht. Ähnlich verhält es sich bei uns mit Gürtelprüfungen. Von Anfang an wurden im Kickboxen Gürtel getragen, um unterschiedliche Leistungsstufen und Fähigkeitsniveaus zu markieren. Da das technische Repertoire im Kickboxen nicht annähernd so groß ist wie das im Karate, sind Wettkampf Kombinationen und der Wettkampfbezug der Bewegung wichtiger als beispielsweise ein Formenlauf oder Buchtest. Derlei Dinge gibt es im klassischen Kickboxen nicht und wurden inhaltlich durch Wettkampftraining von Kombinationen ersetzt. Im Atrium, als einer von Hamburg größten Kickboxschulen führen wir zwei mal im Jahr einen Prüfungswoche durch, in welcher jeder einen neunen Gürtel im Kickboxen erwerben kann. In den Farben folgen wir dem üblichen, wie auch aus dem Karate oder Judo bekannten Verlauf. Schwarzgurte werden ausschließlich auf dem Jahrescamp oder großen Lehrgängen geprüft, da hierfür besondere Voraussetzungen nötig sind, welche sich in einer Kampfsportschule nicht ohne weiteres schaffen lassen.
Grundsätzlich gibt es im Kickboxen 3 unterschiedliche Kampfdisziplinen, welche sich nach der Härte, mit welcher getroffen werden darf, gliedert. Im Semi-Kontakt, oder auch Punktekampf genannt, wird mit einzelnen Techniken um Punkte gekämpft. Beide Opponenten versuchen, sich gegenseitig zu treffen. Gelingt das, so wird der Kampf unterbrochen, um den Punkt zu vergeben, anschließend wird weiter gekämpft. Diese Kampfform erfordert ein besonders gutes Auge, hohes Maß an Schnelligkeit und Beweglichkeit. Im Gegensatz dazu wird beim Leichtkontakt und Vollkontakt durchgekämpft, bis die Rundunzeit vorbei ist. In der Pause werden Punkte ausgewertet und den Kämpfern zugesprochen. Im Vollkontakt ist das finale Ziel der KO, also die Aufgabe des Gegners. Sollte sich eine Entscheidung nicht forcieren lassen, kommt es hier ebenfalls zur Entscheidung über die Schiedsrichter. Für den Anfänger empfiehlt es sich immer, mit Leichtkontakt anzufangen, um ein Gefühl für das Kämpfen als solches zu bekommen, seine Stärken zu entdecken und auch unter Druck in der Lage zu sein, sich entfalten zu können. Erst später, mit zunehmender Erfahrung ist es denkbar, Vollkontakt kämpfen zu können. Doch hat die Faszination des Kampfes Mann gegen Mann nichts eingebüßt und so kommen jede Woche neue Gesichter ins Kickboxen in unsere Hamburger Schule, um sich in dieser Disziplin zu versuchen.



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